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Geschichte unseres verträumten Schlosses

 

Das heutige Schlosshotel steht auf den Fundamenten einer Wasserburg aus dem 14. Jahrhundert Es wurde zwischen 1846 und 1850 durch den Berliner Architekten und Baumeister Eduard Knoblauch im Auftrage des Gutsherrn Wilhelm Ulrich von Thun (1784-1862) erbaut. Es gilt als bedeutendes Schloss im damals beliebten Tudor-/Neogotik-Stil in Vorpommern. Die Familie von Thun war aus der Schweiz zugewandert und über 700 Jahre in Schlemmin ansässig. Im August 1853 übernachtete im Schloss König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen, vier Jahre später Kronprinz Friedrich Wilhelm, der spätere Kaiser Wilhelm I. Durch Heirat ging das Schloss mit seinen Gütern auf verschiedene Adelslinien über, so unter anderem auf die Linie "zu Stolberg-Wernigerode" oder "von Plathen". Die 1931 geborene Sybille von Plathen war die letzte Angehörige des Adelsgeschlechts des Schlosses, welches mit ihrer Flucht in den Westen gegen Ende des zweiten Weltkrieges hier komplett erlosch.

Im zweiten Weltkrieg wurde das Schloss als Lazarett und Flüchtlingslager genutzt. In der jungen DDR wurde im Musiksaal eine Konsum-Verkaufsstelle errichtet sowie im Engelsaal eine Schule. Das Schloss befand sich zu DDR-Zeiten im Besitz einer Landwirtschaftlichen Produktionsgenosenschaft (LPG); nach der Wiedervereinigung Deutschlands zählte es zum Vermögen der TLG Treuhand Liegenschaftsgesellschaft, die erst zur Treuhandanstalt und später zum Bund gehörte.

Im Jahr 1999 erwarb Horst Sander aus Bremen das Schloss und ließ es von Grund auf sanieren. Im Jahre 2002 öffnete das Schloss als "Hotel im Park" erstmals der Öffentlichkeit seine Pforten; und heute würden wir uns freuen, sie im "Park- und Schlosshotel Schlemmin" begrüßen zu dürfen...

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